„Jeder gegen jeden – und alle nur für sich!"
Wer träumt nicht davon, mal hinter die Tür des geheimnisumwobenen Lehrerzimmers zu spähen? Jan Weiler macht diesen Traum wahr – allerdings in Form eines rabenschwarzen Albtraums mit messerscharfen Dialogen, tiefgründigem Humor und entlarvender Situationskomik.
Die Story? Eine Schulstunde der ganz besonderen Art:
Fabian Prohaska steht kurz vor dem Abitur. Ein einziger Punkt fehlt ihm – EIN Punkt! Aber Herr Engelhardt, altgedienter Lateinlehrer mit Prinzipien wie Beton, sagt: „Non est!“ und verweigert den Punkt.
Da platzt Papa Manfred endgültig der Kragen. Freitagnachmittag, nach 15 Uhr – also genau dann, wenn Lehrkräfte eigentlich auf dem Weg ins Wochenende sind – marschiert er ins Lehrerzimmer, um sich den „Korinthenkacker“ zur Brust zu nehmen. Kollegin Lohmann urteilt trocken: „Nach 15 Uhr geht sowas GAR NICHT.“ Und alle wollen fluchtartig das Weite suchen – bis Manfred eine Pistole zieht.
Ab jetzt gilt: keiner raus, keiner rein.
Das Lehrerzimmer wird zur geschlossenen Gesellschaft – ganz nach Sartre. Nur mit mehr Kreide.
Und plötzlich steht nicht mehr nur der Schüler Fabian auf dem Prüfstand: Die Maske der Bürgerlichkeit bröckelt, Geheimnisse fliegen auf, Egos explodieren – und man fragt sich zunehmend mehr: Sind diese Menschen überhaupt dazu geeignet, über junge Menschen zu urteilen?
Ein absurd-komisches Theaterstück über Moral, Macht und das System Schule.
Autor: Jan Weiler
Verlag: Jan Weiler, vertreten durch die Agentur Marcel Hartges, vertreten durch die Gustav Kiepenheuer Bühnenvertriebs-GmbH, Berlin www.kiepenheuer-medien.de
Blick hinter die Kulissen
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Um Ihnen dies zeigen zu können und Ihnen die vielen unterschiedlichen Bereiche vorzustellen, die zusammen arbeiten müssen, damit ein Stück auf die Bühne kommt, bieten wir Ihnen an einzelnen Aufführungstagen die Möglichkeit vor der Vorstellung einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.
Lernen Sie die verschiedenen Ressorts vom Bühnenbau über die Technik, die Maske bis hin zum Kostümbereich kennen, die für eine Produktion notwendig sind. Erfahren Sie mehr über unseren Verein und seine Strukturen und wie es eigentlich dazu kam, dass genau hier vor fast 60 Jahren ein Theater entstand.
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