Von Elke Eberle
..nie wird in dieser Inszenierung etwas zur Karikatur oder zum Klamauk, nichts wirkt überzogen, alles ist herrlich witzig, direkt und unverblümt, einfach perfekt und ein Vergnügen für Zuschauer jeden Alters...
..Das quirlige Sams zu spielen, ist für jeden Schauspieler eine große Herausforderung. Sonja Müller gelang es, diese kleine Kultfigur, von der jeder sein eigenes Bild hat, absolut überzeugend und charmant darzubieten. Und sie ist ebenso wie der strubbelige und anfangs leicht verpeilte Volkher Wegst nicht nur in die Rolle geschlüpft, sondern hat die Figur zu ihrer Figur gemacht...
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Von Angela Reinhardt
...Die vielen Kinder tun sich nicht nur als kommentierender, anfeuernder Chor hervor, sie schlüpfen gewandt in immer neue Rollen...
Überhaupt wird hier, genau wie in Steven Pimlotts bekannter Long-Run-Inszenierung, alles sehr witzig bebildert, was die Erzählerin schildert, oft nur sekundenlang, aber oft mit herrlich schräger Fantasie, wie bei den Kamelen oder der in Joseph verliebten Schlange...
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Von Sylke Wohlschiess
...Von Anfang an springt der Funke über und die Besucher im Theater unter den Kuppeln lauschen ebenso fasziniert wie auf der Bühne die Schulkinder, denen die Erzählerin die eigentliche Geschichte vorträgt. Unter der Regie von Joachim Riesch entsteht ein knallbuntes Spektakel, das bei aller Quirligkeit niemals unruhig, sondern bis ins Detail durchdacht ist....
Der Szenenablauf ist absolut professionell aufgebaut: Ohne Brüche oder Stockungen geht es fast unmerklich in Sekundenschnelle von turbulenter Massenszene zu ruhigen Momenten...
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Von Iris Koch
...Musikalisch oszilliert das Spektakel in allen (Klang-) Farben: Bei der Folk-Ballade „Hoedown“ kommt Western-Feeling auf, trotz schlimmster Hungersnot wird frech-verführerischer Tango getanzt und der ägyptische Pharao lässt als gnadenlos abrockender Elvis die Hüften wackeln.
Die 20 Musikerinnen und Musiker geben im Orchestergraben alles und intonieren die von Orchesterleiter Sylvio Zondler neu arrangierten Songs überzeugend. Auf hohem Niveau agieren auch die Tänzerinnen, die sich blitzschnell in immer neue Rollen und Kostüme werfen...
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Von Angela Reinhardt
..Das Zusammenspiel von Regie und Hauptdarsteller kann man nur als kongenial bezeichnen: Matthias Tränkle singt, tanzt und steppt, er hat nicht nur Sinn für Timing, Slapstick und Körperkomik, sondern ist als Bill Snibson einfach herzlich sympathisch...
...In den zahlreichen kleineren Rollen begeistern Martina Striebe als abgebrühte und sehr verführerische Jacqueline, Christoph Blessing als ihr spargeldürrer, nervöser Verlobter Gerald und vor allem Michael Hartusch als beflissener Familienanwalt mit einer dezenten Neigung zu 'Schwanensee'.
...Oft, sehr oft macht der Abend mehr Spaß als bei den Profis nebenan, und das um einen Bruchteil der dortigen Ticketpreise.
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Von Petra Bail
...Auf dem Landsitz der feinen Gesellschaft prallen Vertreter des englischen Hochadels und einfache Straßenhändler aufeinander. Daraus ergibt sich ein urkomisches Verwirrspiel mit Intrigen und Liebe, äußerst unterhaltsam dargeboten vom Theater unter den Kuppeln in Stetten...
......Regisseur Jörg Witzsch baut slapstickartige Überraschungen ein, nimmt Anleihen bei Film und TV-Serie und hat ein gutes Händchen für schnelle Gags und Sprachwitz im Spiel...
...Aufwändige Kleider, wie die mit tausenden von Knöpfen bestickten Kostüme von Pearly Queen und Pearly King begeistern ebenso, wie die Tänze (Choreografie Daniel Käsling), allen voran der berühmte "Lambeth Walk" und die beschwingte Musik (Leitung Julia Brückner), die zum Mitwippen veranlasste.
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Von Petra Bail
Die Regisseurinnen Eva Balz und Marion Weinmann haben die Bühnenfassung des 38 Jahre alten Jugendbuchklassikers so vereinfacht, dass das muntere Stück auch Kindern im Vorschulalter Freude bereitet...
Von Petra Bail
...Traumsequenzen, Fantasymomente, Action, Spannung, Pantomime und Tanz verbinden sich auf der Studio-Bühne zu einem kurzweiligen Theaterereignis für Menschen ab sieben Jahren.
Dass auch Erwachsene ihr helles Vergnügen an der temporeichen Inszenierung haben, wurde bei der Premiere am Sonntag deutlich. Schließlich geht es nicht nur darum, wie sich zwei willensstarke Brüder gegen die Willkür von Erwachsenen durchsetzen, sondern auch darum, wie sich Erwachsene ein bisschen Kindsein bewahren können...
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Von Sabine Försterling
...Die irrwitzigen, zweideutigen Dialoge rissen das Publikum immer wieder zu Szenenapplaus hin. Als der Bürgermeister mit Pelzmantel, Schneeschuhen und Gewehr nach draußen geht und ein Schuss ertönt, steuert die Komödie auf ihren Höhepunkt zu.....
Das Mundartstück, die Rollen sind doppelt besetzt, ist wahrlich kein üblicher Bauernschwank, und das Publikum war begeistert.
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Von Dr. Arthur H. Maute
...Wie in jeder Saison zeigt sich das Plus des Theaters darin, ein Massenaufgebot an Amateurdarstellern auf die Beine stellen zu können.
Zwar können nicht alle Sänger mit ihren Soli überzeugen. Dafür reißen einen die Chöre im wahrsten Sinne des Wortes vom Stuhl. „Hair“ ist mit seinen zahlreichen chorisch angelegten Songs für Stetten besonders geeignet. Inky Herzberg überrascht mit einer „souligen“ Stimme und hinterlässt in ihrer Rolle als Mutter einen bleibenden Eindruck.
Auch Jakob Schulze, als Claude mit kräftiger Stimme agierend, und Marleen Reimann, als Sandra mit einem gekonnten englischen Akzent parodierend, gefielen.
Und die zwölfköpfige Band unter Leitung von Sylvio Zondler, der auch die Arrangements schrieb, sorgte für einen beachtlichen Drive, der das Publikum zu einem finalen Begeisterungssturm hinriss.
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Von Ulrich Stolte
...Das Theater unter den Kuppeln hat das Musical "Hair" wieder eingespielt, und die Regisseurin Solvejg Bauer stellt sich mutig großen Vorbildern...
...Die Hippies sind nun eine verlauste Altherrenkommune, die von ihren Yuppiekindern zur Schnecke gemacht werden. Nicht immer passen die Songs hundertprozentig auf die Handlung, und Solvejg Bauer hatte auch ihre liebe Mühe, das Laienensemble des Theaters von allzuviel autobiografischem Klamauk abzuhalten. Man merkt, dass die Graubärte mit den Hippiefedern tatsächlich noch vom Vater gehört hatten: "Mit diesen Hosen gehst du nicht aus dem Haus!"
Im ersten Drittel plätschert das Stück dann auch etwas dahin. Etwa so wie der Wasserfall im hervorragenden Bühnenbild mit dem original VW-Bulli. Das ändert sich, als Claude Hooper Bukowski junior (Jakob Schulze) auf die Bühne kommt. Mit kraftvollem Spiel und grandiosem Gesang verleiht er der Handlung die Dramatik, die sie braucht...
..Am Ende des Stücks trägt das Ensemble feiernd seine gute Laune ins Publikum und reißt es von den Sitzen wie einst in der Münchner Uraufführung, als sich die Schauspieler mit Lianen ins Publikum schwangen. Der Mythos "Hair" hat nichts von seiner Kraft eingebüßt.
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Von Petra Bail
„Wann werdet ihr endlich erwachsen?“ Die Frage stellen nicht entnervte Eltern, die ihre Kinder aus dem „Hotel Mama“ raus haben wollen. Sie stammt vom businessorientierten Nachwuchs, dem das Lotterleben seiner Alt-Hippie-Eltern auf den Geist geht. Im Theater unter den Kuppeln in Stetten hat Regisseurin Solvejg Bauer dem rockigen Kultmusical „Hair“ der 68er-Generation einen interessanten, heutigen Aspekt verliehen. Das Premierenpublikum war von der turbulenten, bunten Inszenierung begeistert.
...In bewegten Schauspiel-, Gesangs- und Tanzarrangements wird die effektvoll verwobene Geschichte transportiert. Das alles passiert in einem Hippie-Eldorado, in den die Bühne dank eines ausrangierten, alten VW-Busses verwandelt wurde. Die Darsteller fläzen auf bequemen Matten, rauchen, lachen und sind sich herzlich zugetan. Gelegentlich wird entlaust, werden die Parasiten zu „Hare Krishna“ ins Feuer verbannt oder anregende Pflänzchen gepflegt. Nach knapp drei Stunden mischen sich die Darsteller mit „Let the Sunshine in“ unters Publikum, alles singt und swingt gemeinsam. Mit einem freundlich-friedlichen Gefühl im Herzen entlässt das Theater unter den Kuppeln seine Besucher entspannt in den Abend.
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Von Petra Bail
...Mit der Figur des kleinen Michel, der mit Eltern, Schwester, Knecht und Magd auf einem Hof in einem schwedischen Dorf lebt, hat Astrid Lindgren einen Kindertypus geschaffen, der auch 100 Jahre nach seiner Erfindung für beste Unterhaltung garantiert. Vorausgesetzt, es steht ein Naturtalent zur Verfügung, wie dies Orell Krause zu sein scheint.
Beim turbulenten Spiel bekommt man als Zuschauer das Gefühl, dass sich der Bursche für den Schabernack nicht sonderlich anstrengen muss. Gestik und Mimik wirken überaus authentisch.
....Insgesamt beste Familienunterhaltung, die man nicht versäumen sollte.
Von Karen Schnebeck
...Das Publikum hat seinen Spaß, vor allem die ganz jungen Zuschauer sind von dem Geschehen auf der Bühne gebannt.
Dennoch, ihre stärksten Momente hat die Inszenierung, wo sie nicht auf das setzt, was Lindgren mit ihren Fantasie sprühenden Erzählungen besser ausdrücken und Profischauspieler in den charmanten Filmen besser darstellen können.
Unter dem begeisterten Applaus der Zuschauer bringt das Theater ein Fische- und Wellenballett auf die Bühne, als Michel die Krebse fangen geht.....
...In den Augenblicken, wo sich das Theater unter den Kuppeln von den Vorlagen löst und sich auf die eigenen Stärken besinnt, hat es seine größten Momente und wird mit donnerndem Applaus belohnt.
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Von Angela Reinhardt
Vielleicht ist es einfach nicht gut, wenn Amateurtheater zu gut werden. Mit tempo- und ideenreichen Musicalinszenierungen hatte sich das große Freilichttheater bei Stuttgart in den letzten Jahren gefährlich nah an das Niveau von Stadttheateraufführungen herangespielt, die diesjährige Produktion kann diese Qualität nicht ganz halten, dazu bleibt die Inszenierung von 'Cabaret' doch ein wenig zu bieder....
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Von Iris Koch
...Ein anspruchsvolles Unterfangen, das Musical ("Cabaret", die Red.) auf eine Laienbühne zu bringen - doch das Ensemble stürzte sich mit sichtlichem Elan ins schillernde Berliner Kolorit. Auf höchstem Niveau intonierte das Musical-Orchester unter Leitung von Silvio Zondler den unwiderstehlich schräg-hypnotischen Sound der Zeit....
...Eindrücklich manifestieren sich in Rieschs Inszenierung die unheilvollen Zeichen der Zeit. Zunehmend mischt sich makabrer Stechschritt in das frivole Tingeltangel-Treiben. Die Charaktere gehen einem ungewissen Schicksal entgegen - und das Publikum weiß es besser, wenn der jüdische Obsthändler Schultz (Burkhard Heidt) versichert: 'Das geht vorbei, ich versprech‘s Ihnen'...
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Von Petra Bail
...Das witzige Verwirrspiel ist dank der Physiognomie der Geschwister Brenner perfekt. Kein Wunder, dass der tumbe Räuber auf den Trick hereinfällt und seinem Freund, dem bösen Zauberer Petrosilius Zwackelmann (Volkher Wegst), den Falschen als Haushaltshilfe andreht. Wortverdreher Kasper muss im Zauberschloss schuften bis er die unkende Fee Amaryllis (Judith Palmer) mittels Feenkraut zurück zaubert und natürlich - alles ein gutes Ende nimmt...
...Die unzähligen Statisten, wie die Dorfbewohner oder die vielköpfige Räuberbande, die durch turnerische Leistung überzeugt, und die Tänzerinnen, die sich in Anmut üben, sind wirkungsvoll integriert...
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Von Angela Reinhardt
...Diese 'Kiss me, Kate' aber ist modern. Nicht gegen das Stück modern, ...sondern ein wenig absurd und surreal, etwas flapsig und albern....
...Das Wunder bewirkt hat (Intendanten, bitte notieren)
Solvejg Bauer, die hier nicht nur eine außergewöhnlich witzige, exzellent einstudierte Inszenierung abliefert, sondern die sämtliche Mitwirkenden des Theaters unter den Kuppeln auch noch zu ihrem Vorteil einsetzt...
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Von Dr. B.W. Kießler
...Die Regisseurin Solvejg Bauer hat für das Theater unter den Kuppeln ... einen unterhaltsamen Abend gemacht, der zwar etwas langsam anläuft, aber dank vieler Regieeinfälle bald an Tempo und Komik gewinnt.
Obwohl Amateure spielen, stellt das Ensemble manch kommerziell zusammengeschusterte Musical-Produktion in den Schatten....
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SWR2 Baden-Württemberg hat in den 'Kulturtipps' am 10.8.07 ein kleines Interview zu 'Anything Goes' mit unserem Regisseur Jörg Witzsch gesendet.
Die Aufzeichnung in MP3-Format können Sie hier herunterladen...
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Von Angela Reinhardt
Cole Porters Dampfschiffkomödie ("Anything Goes", die Red.) mit ihren anspruchsvollen Songs und großen Tanznummern ist nicht unbedingt das Musical, das man von einem Amateurtheater erwarten würde.
Umso erstaunlicher ist die Aufführung des Theaters unter den Kuppeln vor den Toren Stuttgarts, die mit durchweg sehr guten Stimmen und einem flotten kleinen Orchester aufwartet und die szenisch einen Drive vorlegt, mit dem man sonst eigentlich nur bei gut eingespielten Profiproduktionen rechnet...
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Von Cord Beintmann
..die Stettener Bühnenästhetik wird immer perfekter. Für das Musical "Anything Goes" von Cole Porter haben Jörg Witzsch und Joachim Zinkernagel vor einen meerblauen Hintergrund ein weißes Schiffsteil mit Treppen, Bullaugen und Messingreling auf die Drehbühne gesetzt. Diese schöne maritime Skulptur dreht sich in raffiniertem Gleichklang mit dem prägnant musizierenden Orchester (Leitung: Sylvio Zondler).
...Am besten spielt Alexander Schiller, der den Gangster Moonface im Berliner Schnodderton gibt. Hinreißend auch Martina Striebe als kriminelle Kollegin Erma. Katzenhaft geschmeidig bewegt sie sich über die Bühne und eröffnet einem Heiratskandidaten: "Jetzt gibt's nur noch 'ne kleine Prüfung im Kesselhaus!"
Das Schönste an dieser Aufführung sind die Tanzszenen. Da agieren fünfzig Leute mitreißend, wenn sie die glamourös leuchtenden Treppen der Schiffskonstruktion hinauf- und hinabsteigen (Choreografie: Andrew Hunt und Maryanne Kelly). Dazu hat sich Simone Schleicher stimmige Dreißiger-Jahre-Kostüme ausgedacht. Insgesamt bietet das Stettener Ensemble etwas, das schwer hinzukriegen ist: gute Unterhaltung.
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Von Gabi Ridder
Das Kuppeltheater ist für seine Musical-Inszenierungen bekannt. Für "Erlaubt ist, was gefällt" ist ein Schiff als Hingucker auf der Drehbühne installiert. Ob aufs Oberdeck, auf die Brücke oder in den Schiffsbauch, für die Darsteller geht's ständig treppauf, treppab...
Redaktion
Makabren britischen Humor serviert das Theater unter den Kuppeln in Stetten. Bei der Premiere des Stückes "Arsen und Spitzenhäubchen" erhielt das Ensemble begeisterten Beifall. Der heiteren Gelassenheit der mörderischen Tanten (Gabi Schöpfer und Marlis Butter) konnte sich niemand entziehen. Neffe Teddy (Harald Schmidt) präsentierte seinen Wahn, Präsident Roosevelt zu sein, in Hochform. Und der arme Mortimer (Markus Limbach), der die Untaten seiner Tanten entdeckt, glänzt mit Schreckenslauten und Fassungslosigkeit. Auch wenn man den Film kennt, bereitet die Aufführung des Amateurtheaters viel Vergnügen.
Von Cord Beintmann
...Dürrenmatt hat ein böses Märchen konstruiert, in dem kalt und provokant menschliche Schwächen ausgestellt werden. Die Stettener schaffen es, das Personal seiner schwarzen Fabel glaubwürdig zu verkörpern. Die Hauptfiguren sind in Gabi Wagners Inszenierung scharf konturiert. Sigurd von Montigny spielt den Bürgermeister als widerlichen Pragmatiker, Stefan Butter verleiht Ill erbärmliche und zugleich erbarmungswürdige Züge. Eva Balz und Hanni Loritz (Kostüme) haben sich oft schön absurde Einkleidungen ausgedacht. Das Schlussbild ist ästhetisch auf der Höhe der Zeit. Die Stettener sind Amateure - Hut ab vor ihrer Arbeit.
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Von Iris Koch
...Von der fantasievoll-fröhlichen Inszenierung mit köstlichen Slapstick-Einlagen zeigte sich das große und kleine Publikum hingerissen.
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Von Cornelia Nawrocki
...Ein Stück für Kinder, ein anspruchsvolles Schauspiel und eine Show haben die Mitglieder des Theaters unter den Kuppeln diesmal einstudiert, und wie immer haben sie es mit Enthusiasmus der Presse vorgestellt. Diesmal im Rahmen eines Vorguckers, neudeutsch auch Preview genannt, am Sonntagnachmittag...
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Von Iris Koch
...Funkelnde Highlights aus der Show "Mozart und andere Superstars" präsentierte das Musical-Ensemble exklusiv bei einem Pressetermin - und glänzte bei der Gesangs- und Tanzeinlagen mit gewohnt hohem Niveau, Esprit und guter Laune...
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...Die Spielfreude des Ensembles ist eine ebenso sichere Garantie für einen angenehmen Abend wie die legendäre Qualität des Kartoffelsalats, der zu volkstümlichem Preis gereicht wird...
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Von Maurus Zinser
...Unter der Regie von Jörg Witzsch, der selbst 1992 erstmals auf der Bühne des Theaters unter den Kuppeln stand, kann das Ensemble in dieser unterhaltsamen Inszenierung von Anfang an das Publikum mit dem Schicksal Gnomys (Mattes Neubauer mit wundervoller Mimik) fesseln.....
... Das Ensemble meistert seine Partien mit feinen gesanglichen und schauspielerischen Leistungen, unterstützt von einer gut umzusetzenden Choreografie von Jörg Witzsch und Thomas Harke. An diesem Abend konnten vor allem Tomcat der Kater (Oliver M. Schmidt), angelegt als französischer Hercule-Poirot-Verschnitt samt Akzent, mit viel Bühnenpräsenz gefallen wie auch der Opener im zweiten Akt von Queenie (Silvia Ebert), Lowbutt (Svenja Strauß) und Bullfrog (Matthias Tränkle)...
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...40 Jahre in rund eineinhalb Stunden zu packen, ist zugegebenermaßen nicht ganz einfach. Im Theater unter den Kuppeln ist es am Samstagabend gelungen: Mitglieder des Vereins haben die Geschichte der Kultureinrichtung Revue passieren lassen...
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Von Cornelia Nawrocki
...Rund 23.000 Zuschauer lassen sich jährlich von den Produktionen des 150-köpfigen zum Großteil ehrenamtlichen Teams begeistern, das - obwohl nur aus Laien bestehend - längst mit professioneller Arbeit überzeugt. Markenzeichen des Ensembles sind die ideenreichen Inszenierungen und die ungezwungene mitreißende Spielfreude bei Alt und Jung...
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Von Bernd-Wilfried Kießler
..Es ist nicht ohne Risiko, ein Kinderstück gut zwei Stunden dauern zu lassen. Erstaunlicherweise blieb es auf den Rängen weit gehend ruhig - sicher auch eine Folge der klaren Handlung mit leicht zu unterscheidenden Charakteren...
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Von Gabi Ridder
...Das Kinderstück der Jubiläums-Freiluftsaison hat alles zu bieten, was das Zuschauerherz begehrt: Eine altbekannte, mit witzigen Regie-Einfällen inszenierte Geschichte, clevere Kinder-Charaktere zum Mitfiebern, genügend dusslige Erwachsene, über die man sich amüsieren kann, und natürlich ein opulent-orientalisches Bühnen-Ambiente, das allein schon den Besuch wert wäre...
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Von Tanja Liebmann
...Die Freude am Theater - wer sich mit den Mitgliedern unterhält, kann diese deutlich spüren. Die Leute identifizieren sich mit ihrem Verein und zeigen großes Engagement. Egal, welche Arbeiten anstehen...
Von Bernd-Wilfried Kießler
...Die märchenhafte Handlung von dem Ungeheuer im verwunschenen Waldschloss und seiner Erlösung durch die Liebe einer Jungfrau lässt der Regisseur Carlo Benz zwischen mächtigen Kulissen ablaufen. Trotz des anfänglichen Dorftrubels bleiben die Bilder nicht im Naturalistischen hängen. Immer wieder gibt es surrealistische Einsprengsel, mit denen Fantasiegestalten szenische Wechsel überbrücken.
Leider ist das Licht irgendwie in den Schatten geraten: Ein Teil der Tanzgruppen muß seine Kunst an den seitlichen Bühnenrändern im Halbdunkel zeigen. Ein anderer Knackpunkt sind die Texte, von denen man zeitweise nicht weiß, ob das Schlagerkitsch in Reinkultur oder überzogene Parodie sein soll.
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Von Kai Holoch
..Regisseur Carlo Benz hat nicht viel an der Geschichte verändert. Aber das, was er an Ideen in den Klassiker "Die Schöne und das Biest" eingearbeitet hat, ist so witzig und unterhaltsam, dass bei der Premiere überhaupt nicht mehr ins Gewicht fiel, dass manche der von Martin Doepke komponierten Songs doch Längen haben und dass nicht alle Akteure der semiprofessionellen Kuppel-Besatzung zum Musical-Star geboren sind.
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..Ja, so können Liebhaberaufführungen auch aussehen: erhabener Größenwahn mit verstellter Stimme. Im Theater unter den Kuppeln ist man darüber längst hinaus, weiter vielleicht, als der schwäbische Maulkorb der Akteure ahnen lässt. Mehr nämlich als die "Micheles" und "Hugoles", mehr als das ganze routiniert abgespulte "Digzionärle" nimmt der Gemeinsinn für sich ein, der an der Produktion beteiligt gewesen sein mag, das generationsübergreifende Engagement, der Fleiß, der Idealismus der Stettener, der ein größeres Potential in sich birgt, als für diesmal sichtbar werden konnte.
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Von Petra Bail
..Das Theater unter den Kuppeln präsentiert ein turbulentes Stück, das die Spannung bis zum Schluss aufrechterhält, und das Stefan Butter und Peter Löwy mit leichter Hand inszeniert haben. Auch Steffen Ratzer, der sein Schauspieldebüt gab, und die 15-jährige Sarah Löwy, die erstmals Mundart spielte, schlugen sich wacker, wenn auch der jungen Generation das Urschwäbische nicht mehr so leicht von den Lippen kommt.
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Von Peter Eltermann
"Fantastisch, diese prächtigen bunten Kostüme!" "Ja, und auch die professionellen Tänze! Unglaublich!" Angeregt unterhalten sich die Premierenbesucher in der Pause über die mitreißende Inszenierung des Musicals "Joseph and the amazing technicolor dreamcoat" von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice im Laien-Theater unter den Kuppeln in Stetten.
Es ist schon enorm, was Regisseur Joachim Riesch hier auf die (Freilicht-) Bühne gebracht hat....
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Von Astrid Schlupp-Melchinger
...Singen und tanzen bereiten den Darstellern und Darstellerinnen, die im Theater unter den Kuppeln aktiv sind, keinerlei Probleme. Ingrid Herzberg als Erzählerin bot eine souveräne Leistung, während Joseph und seine Brüder jeder auf seine Weise glänzten. Dazu arrangierte Sylvio Zondler, der Leiter der örtlichen Musikschule, manches neu und dirigierte das Orchester mit schwungvoller Hand durch die wechselnden Musikfarben des Abends, die Pop, Calypso, Tango, Blues und mitreißenden Rock'n'Roll einschließen...
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