Es ist Samstagabend, 25. Juli 2020, und überall auf dem Gelände des Theaters ist endlich wieder Leben eingekehrt. Die allgemeine Spannung und Freude ist deutlich spürbar, alle Darsteller und auch die Helfer im Hintergrund sind aufgeregt – endlich geht es wieder los – wir sind wieder da!

Schon einige Zeit vor dem offiziellen Einlass warten die Besucher und Besucherinnen der 1. Gruppe des Theaterspaziergangs vor dem Eingang, nach einer kurzen Einführung über die besonderen Regelungen und nach einer kurzen Stärkungsmöglichkeit am Kiosk, werden erwartungsvoll die nummerierten Plätze im Theatergarten eingenommen und schon der Auftakt auf der Bühne 1 im Theatergarten verspricht große Gefühle. Nach einer kurzen Begrüßung und einigen Gedanken zur Corona-Zeit startet das dreiköpfige Ensemble (Giacoma Minoia, Natalie Schleicher und Andrea Werthwein) mit einem berührenden Text von Charlie Chaplin über die Selbstliebe und ihre Auswirkungen und dem Lied „Chance“ aus dem Musical 9 to 5. Auch die zweite Station im Musicalsaal mit einem Ausschnitt aus der Grönholm Methode mit Ralph Brückner, Nicole Fetzer, Peter Löwy und Harald Schmidt zeigt mit der Suche „nach einem Arschloch, das nach außen hin ein guter Mensch ist“, die skurrile Szene aus einem Bewerbungsverfahren. Noch ganz unter dem Eindruck der ersten beiden Gefühlswelten, wechselt das gemischte Publikum aus Jung und Alt und mittendrin in den Mörikesaal und wird auf Bühne 3 von Harald Rehm und Anja Steck mit dem Sketsch „Das Weckle“ mitten in den – wahrscheinlich vielen nicht ganz unbekannten – Alltag eines Ehepaares mit hineingenommen. Hier darf und kann auch herzlich gelacht werden. Immer mit Maske und unter Einhaltung der Abstandsregelungen geht es dann weiter – nun für das Publikum in neue Gefilde, in denen es sich normalerweise nicht wiederfindet. In der Werkstatt teilt sich die Gruppe, einige sitzen unten, der Rest der Gruppe verteilt sich auf der Empore und lauscht bei vollkommener Stille dem beeindruckend vorgetragenen Monolog von Tom Funk aus „Prometheus“. Noch völlig im Bann dieses wuchtigen Spiels wird in den Malersaal gewechselt – hier dürfen oder auch müssen wir mit Larissa Staiger die Verarbeitung „Der Nachricht“ durchleben – Wut, Trauer, Resignation, Akzeptanz und das Hinnehmen einer unabwendbaren Situation. Großartig und ganz ohne Worte auf eine unglaublich berührende Weise vorgetragen. Vom Ensemble der letzten Bühne, begleitet nimmt die Gruppe in der Kuppel Platz und erlebt zum Abschluss in Form von Text, Tanz und Gesang die „Liebe in all ihren Facetten“. Samira Brumbach, Nele Buchloh, Valerie Gienger, Anna Groß, Aylin Mössner, Irem Baskale, Sarah Wolf, Malin Jacob, Karin Jeutter, Clara Jeutter, Leni Karrer, David Kovacs, Gregor Prust, Renate Staiger und Sascha Zulott nehmen uns zu Musik von Lauren Daigle (Rebel Heart), Robin Beck (First Time) und Elvis Presley (Can’t help falling in love) mit hinein in das schönste und stärkste Gefühl, dass ein Mensch für einen anderen empfinden kann – LIEBE!

Leider viel zu schnell geht ein gefühlvoller, beeindruckender, berührender, skurriler, lustiger und rundum stimmiger Theaterspaziergang mit vielen gemischten Gefühlen vorüber – wer diesen wirklich lohnenswerten Abend noch miterleben möchte, sollte sich sputen – es gibt noch Restkarten für die Abende am 01.08., 08.08. und 15.08.2020 . Pro Abend gibt es drei Gruppen um 19:00 Uhr, 19:30 Uhr und 20:00 Uhr. Wir freuen uns auf Sie!

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