Auch das Ensemble von Tête-á-tête mid'ra Leich' wurde vom allgegenwärtigen Virus befallen und mehr oder weniger abrupt aus dem Spielbetrieb in Quarantäne versetzt.

Noch am Donnerstag, 12. März, ging es in unserer WhatsApp-Gruppe fröhlich hin und her, nachdem die Regie die Frage in die Runde gestellt hatte, ob wir Spieler bereit wären, trotz Corona zu spielen. Alle Beteiligten haben dies ohne Einschränkung bejaht und sich auf den Freitagabend gefreut. Aber – wie in allen Bereichen wurde auch im Theater der Spielbetrieb eingestellt und somit hatten wir am Samstag, 7. März, eine – für uns an diesem Abend noch unvorstellbare – unverhoffte Dernière gespielt.

Die am Abend durchgeschwitzten Kostüme wurde eingepackt und gewaschen, die Kleidersäcke vorschriftsmäßig auf die Stange gehängt, die Perücken auf den Styroporkopf drapiert und dann haben wir uns mit dem im Ensemble gängigen – bis nägscht‘ Woch‘ - verabschiedet, alle in der Erwartung uns am Freitag in alter Frische wieder zu sehen und gemeinsam auf der Bühne zu stehen. Die gewaschenen Kostüme, das Textbuch, die Abschminktücher, alles schon wieder brav in den Theaterkorb gepackt, harren seither der Dinge… Ob die Perücken noch in der Maske stehen ist nicht bekannt, aber der Kleidersack hängt seither noch brav in der Garderobe, da wir am Anfang der Krise sogar noch die Hoffnung hatten, die reguläre Dernière spielen zu können. Es gibt sicherlich in dieser Zeit viel schwerwiegendere Dinge, Existenzen hängen am seidenen Faden, in vielen Firmen wird Kurzarbeit beantragt, von Tag zu Tag ändern sich die Gegebenheiten und das allumfassende Thema Corona-Virus hat uns alle im Griff, aber für uns Theaterbegeisterte, die so abrupt aus Spiel- und Probenbetrieb gerissen wurden, ist – obwohl „nur“ ein Hobby – die Zukunft des Theaters, die Frage ob wir im Sommer spielen können und ob der Bühnenbau wenn dann überhaupt gestemmt werden kann – trotz allem ein Thema, das uns beschäftigt.

So bleibt die Erinnerung an eine harmonische und spannende Probenzeit, die Aufregung vor dem ersten Auftritt auf der Mundartbühne – so nah am Publikum - , das Gefühl, es geschafft zu haben, die lustigen, fröhlichen und von toller Kameradschaft geprägten Stunden in der „Küche“ beim Warten auf den Auftritt und die herzlichen, begeisterten und überwiegend positiven Rückmeldungen unseres Publikums – die „Show“ wird weitergehen – wenn wir jetzt auch alle noch nicht wissen wann…

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